Geschichte in Liedern

Zeitreisen durch die deutsche Geschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts

Lasst doch mal den Dicken ran

 

Laßt doch mal den Dicken ran, laßt ihn zeigen, was er kann

Laßt doch mal den Dicken ran, laßt ihn zeigen, was er kann

 

Er hat das schönste Kind gemacht, das Wirtschaftswunderkind

Er hat, er hat, er hats vollbracht, dass unsre Rechnung stimmt

 

Marianne liebt den Conny sehr, ihr Herz aus Liebe brennt

Doch Lieschen liebt den Ludwig mehr, sie steht auf korpulent

 

So lang noch die Zigarre glüht, so lange geht’s uns gut

Wenn’s Conny auch nicht gerne sieht, weil scheiden wehe tut

Hans Beierlein 1962

 

In Fortführung zu "Good-bye, alter Häuptling"  wird von den "Schaumburger Hofsängern" die Kanzlerschaft Ludwig Erhards gefordert. Gleichzeitig setzt sich das Lied ironisch mit der Mentalität des "vollen Kühlschranks" in der Zeit des Wirtschaftswunders auseinander.